Lockmarsch

Preussischer Lockmarsch &

Zapfenstreich

Lockmarsch oder kurz Locke heißt in der Marschmusik der Übergang vom Feldschritt, bei dem nur die kleine Trommel für die Aufrechterhaltung des Gleichschritts verantwortlich ist, zum nächsten Musikstück. Der Begriff kommt von locken; die Locke soll die einzelnen Musiker also zum nächsten Musikstück „locken“. Der Lockmarsch wird meist von den Spielleuten (bestehend aus Trommeln und Querpfeifen) ausgeführt. Danach beginnt das „klingende Spiel“, also die Orchestermusik. In der Regel erklingt vor der Locke der Parademarsch der Spielleute. Vor allem in Österreich ist auch die Bezeichnung Einschlagen geläufig, wobei dieses nur vom Schlagwerk ausgeführt wird.

 

Zapfenstreich ist eine traditionelle militärische Bezeichnung für den Zeitpunkt, ab dem ein Soldat im Quartier zu verbleiben hat. Darüber hinaus ist der Große Zapfenstreich ein militärisches Zeremoniell am Abend,

 

Der Begriff stammt aus der Zeit der Landsknechte und war das Zeichen für den Beginn der Nachtruhe in den Quartieren. Im Jahre 1596 wurde erstmals ein Abendsignal in Verbindung mit dem „Zapfenschlag“ erwähnt.

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